Die Jungköniginnen haben die Reise in den Apidea-Kästchen gut überstanden. Im Garten bilden sie nun bunte Farbtupfer.

Jetzt heißt es WARTEN. Geduld ist nicht gerade eine meiner herausstechenden Eigenschaften. Wann fliegt Hoheit los? Ist sie schon begattet? Wie aufregend Warten sein kann.
Dann schaue ich mal. Kaum zu glauben, ich habe eine Jung-Königin gefunden. Jetzt wird es spannend. Hoheit abgefangen, (mit Herzklopfen) markiert (das erste Mal überhaupt) und zurückgesetzt. Das Volk baut aus, ich muss… warten. Keine Stifte gesehen. Warten. Mach schon! Da, endlich sehe ich welche.

Leider kam eine Königin vom Hochzeitsflug nicht zurück. Was für ein Gewusel, wenn man diesem Völkchen fürs Überleben das Zuhause wegnehmen muss. Die Natur ist großzugig und lässt die Heimatlosen problemlos bei anderen Völkern einziehen.

Es ist wieder warm geworden. Die Lindenallee verströmt ihren süßen Duft. Die Ligusterhecke blüht an noch nicht beschnittener Stelle und endlich sehe ich auch wieder Schmetterlinge. Sie tanzen im Duett über die Lavendelblüten und teilen sich mit jeglicher Art von Bienen die Köstlichkeiten der Blüten.

Um den Bienen noch mehr Nahrungsangebot zu unterbreiten teile ich meinen Rasen, eher eine Klee-Wiese, in drei Mäh-Stücke. Es gibt immer ein frisch gemähtes, ein nicht gemähtes und ein Stück das muss jetzt bald gemäht werden, sonst macht der Rasenmäher schlapp.

Habe die rot markierte Jung-Königin aus dem Apidea-Kasten geholt und mit Ausfresskäfig in einen weisellosen Ableger gesetzt. Alles klappt, die Dame wurde angenommen und ich, ich freue mich.

Ist euch schon aufgefallen, dass, wenn unsere Bienen schon schlafen die Wildbienen noch fleißig von Blüte zu Blüte fliegen?

Imkern ist toll. Man entdeckt Teile der Natur, welche einem vorher verborgen blieben.

Mit einem Summen auf den Lippen grüßt

Buck Carnik

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